14 Gründe, warum Sie jetzt umsteigen sollten

Elektroautos können mehr

Der Elektromobilität gehört die Zukunft

Fördermaßnahmen, Firmenimage, Umwelt- und Mitarbeiterschutz

Wir zeigen Ihnen, warum die Elektromobilität auch in Zukunft voranschreitet und sich der Umstieg heute stärker rentiert als je zuvor.

Wer das aktuelle Straßenbild beobachtet, dem wird der wachsende Anteil von Elektroautos wohl nicht entgehen. Die sparsamen Fahrzeuge liegen im Trend und die Autohersteller sind längst in den Konkurrenzkampf um innovative Technologien, breite Fahrzeugpaletten und hohe Reichweiten eingetreten. Diese Dynamik macht den Umstieg auf E-Mobilität heute so einfach und rentabel wie nie zuvor. Wer sich jetzt mit Elektromobilität auf die Zukunft einstellt, sichert sich Vorteile, die das Finanzielle weit übersteigen.  Obwohl die Abkehr vom Verbrennungsmotor langfristig günstiger ist, Unabhängigkeit garantiert und sich vorteilhaft auf die öffentliche Wahrnehmung des Betriebs auswirkt, haben manche Unternehmen nach wie vor Vorbehalte. Vor allem die Anschaffungskosten, vermeintlich niedrige Reichweiten und lange Ladezeiten schüren Zweifel an der Fuhrpark-Tauglichkeit von Elektrofahrzeugen. Warum tatsächlich der Elektromobilität die Zukunft gehört und warum sich eine Vorreiterrolle bei der Elektrifizierung für Firmen bezahlt macht, erklären wir mit 14 Gründen für die E-Mobilität.

1. Günstiger Strom gegen teuren Sprit

Dass das Laden am Stromnetz deutlich günstiger zu Buche schlägt als der Tankstellenbesuch, ist für viele das stärkste Argument für nachhaltige Dienstwagen – und zwar zu Recht. Wie stark die Kosten von Strom und fossilen Brennstoffen auseinandergehen, wollen wir an einem Beispiel zeigen: Dafür gehen wir von einem durchschnittlichen Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde aus. Ein aktuelles Elektroauto verbraucht im Schnitt 15 Kilowattstunden auf 100 Kilometer. Für diese 100 Kilometer werden an der Ladesäule also 4,50 Euro fällig. Nun zum Verbrenner: Zwar verbrauchen unterschiedliche Verbrennungsmotoren nicht dieselbe Menge Treibstoff – als Mittelwert ist für Benzinmotoren allerdings ein Verbrauch von 7,8 Litern auf 100 Kilometer realistisch. Gehen wir hier von einem Spritpreis von 1,30 Euro pro Liter aus, kosten die 100 Kilometer bereits 10,14 Euro. Damit betragen die Treibstoffkosten beim Verbrennungsmotor im Schnitt das 2,25-Fache der Kosten, die beim Elektromotor anfallen. Die Zahl macht schnell deutlich, dass sich Elektroautos im Fuhrpark mit jedem zurückgelegten Kilometer stärker bezahlt machen.

2. Niedrige Wartungskosten von Elektrofahrzeugen

Wer vom Verbrenner zum Elektroauto wechselt, bekommt die finanzielle Entlastung auch beim Werkstattbesuch zu spüren: Die Fahrzeuge amortisieren sich nicht nur über den günstigeren Treibstoff, sondern auch über die unkomplizierte und günstige Wartung im Vergleich zum klassischen Verbrennungsmotor. Da bei Elektroautos weder Ölwechsel anfallen, noch Getriebe oder Kupplung verschleißen, fallen Wartungszeiten kürzer und Check-ups insgesamt günstiger aus.

3. Wachsende Auswahl an Elektrofahrzeug-Modellen

Die steigende Beliebtheit von Elektroautos hat die Autohersteller längst dazu veranlasst, ihr Angebot zu vergrößern. Während früher Elektromobilität nach Zukunft klang, gibt es mittlerweile E-Nutzfahrzeuge und E-PKW für unterschiedliche Ansprüche. Der technische Fortschritt sorgt zudem für immer höhere Reichweite und Leistung der Fahrzeuge. Der aktuelle Markt hält für nahezu jede Branche das passende Fahrzeug bereit, sodass sich die Elektrifizierung für verschiedene Firmen lohnt!

4. Zunehmende Spezialisierung von Dienstleistern

Mit der zunehmenden Popularität von Elektro-Fuhrparks etablieren sich immer mehr professionelle Ladenetzbetreiber, die Unternehmen beim Umstieg auf E-Mobilität unterstützen. Davon profitieren vor allem Betreiber großer Fahrzeugflotten, die sich bei der Anbindung ans Stromnetz und bei der Instandhaltung von Ladesäulen Unterstützung wünschen. Ob sich die professionelle Betreuung lohnt oder sich ein Unternehmen lieber selbst mit dem Anschluss ans Stromnetz befassen sollte, muss im Vorfeld möglichst genau durch kalkuliert werden.

5. Mehr Flexibilität dank neuer Lademöglichkeiten

Die Elektromobilität der Zukunft wird sich immer stärker in Richtung Komfort und Nutzerfreundlichkeit entwickeln. Diese Tendenz lässt sich schon jetzt bei den Möglichkeiten zum Laden von Elektroautos beobachten: In den meisten Fällen machen klassische Ladesäulen den Mittelpunkt der Ladeinfrastruktur auf dem Betriebsgelände aus. Auch Schnellladesäulen sind eine Option – diese sind zwar kostenintensiver in der Anschaffung, garantieren dafür aber eine hohe Flexibilität. Mit Ladezeiten von etwa 30 Minuten für 80 Prozent der Batterie-Kapazität lässt sich der Fuhrpark deutlich dynamischer managen und leergefahrene Akkus sind verhältnismäßig spontan wieder einsatzbereit. Allerdings eignen sich Schnellladesäulen aufgrund des höheren Preises gegenüber Wechselstrom-Ladesäulen eher für größere Elektro-Fuhrparks mit aufwendigerem Management. Ein Highlight für Ihre Mitarbeiter: die eigene Wallbox für zu Hause. Wenn Sie die private Nutzung von Elektrofahrzeugen erlauben (zum Beispiel für den Arbeitsweg), können Sie Mitarbeitern zum Laden des Autos eine Wallbox bereitstellen. Die kleinen Ladestationen arbeiten ebenfalls mit Wechselstrom und entlasten die Ladeinfrastruktur auf dem Betriebsgelände immens. Am besten bieten Sie den Fahrern eine unkomplizierte Kostenübernahme des verbrauchten Stroms an. Erfahren Sie hier mehr zu den verschiedenen Ladelösungen für Unternehmen und dem Aufbau einer Ladeinfrastruktur.

6. Umweltfreundliche Mobilität – bis zur Emissionsfreiheit

Zu den prominenten Vorteilen von Elektroautos gehört, dass sie im Betrieb keine Schadstoffe ausstoßen. Das bedeutet allerdings nicht, dass wir dank Elektromobilität in Zukunft vollständig emissionsfrei unterwegs sein werden: An der Ladesäule greifen wir nach wie vor auf das Stromnetz zu, das sich aktuell zu etwas weniger als 50 Prozent aus erneuerbaren Energien speist (Stand 2019). Beim Laden an der Säule fließt also immer noch ein Teil „unsauberer“ Energie in den Akku.

Trotzdem fallen die CO2-Emissionen von Elektrofahrzeugen schon heute deutlich niedriger aus als die von Benzinern und Dieseln: Laut Zahlen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) stoßen elektrisch angetriebene Autos rund 27 Prozent weniger CO2 aus als moderne Benziner. Im Vergleich zum Diesel betragen die Einsparungen 16 Prozent.

Allerdings können Unternehmen den Fuhrpark-Betrieb mit eigenen Mitteln vollkommen emissionsfrei gestalten. Zum Beispiel mit selbst generiertem Strom aus Photovoltaikanlagen oder indem sie zu einem Öko-Stromtarif wechseln, der ihnen 100 Prozent nachhaltig erzeugten Strom garantiert. Mit eigenen Solar-Panels lassen sich die Betriebskosten der Elektrofahrzeuge im Fuhrpark drastisch reduzieren.

7. Gesundes Arbeitsumfeld

Klassische Verbrennungsmotoren stoßen nicht nur Schadstoffe aus, sondern auch Lärm – vor allem bei hohem Tempo auf der Autobahn und in dicht befahrenen Innenstädten. Untersuchungen zeigen, dass schon ein täglicher Lärmpegel von 65 Dezibel ausreicht, um das Herzinfarkt-Risiko von Männern um 20 bis 30 Prozent zu erhöhen. Zum Vergleich: Ein gewöhnlicher Verbrenner gibt schon bei 50 Stundenkilometern zwischen 65 und 75 Dezibel ab. Mit ihrer niedrigeren Lautstärke, ohne gesundheitsschädigende Abgase tragen Elektrofahrzeuge zu einer spürbaren Verbesserung des Arbeitsumfelds bei. Davon profitieren besonders Fahrer von schweren E-Transportfahrzeugen. Aber auch Beschäftigte in der Zusteller-Branche, die mehrmals am Tag in das Auto ein- und wieder aussteigen, sind beim Elektroauto weniger Emissionen ausgesetzt.

8. Zufriedene Mitarbeiter dank Fahrkomfort

Neben den gesundheitlichen Vorteilen der E-Mobilität sind Elektrofahrzeuge auch bedeutend angenehmer zu bedienen als die klassischen Benziner und Diesel mit Schaltgetriebe. Beim Elektrofahrzeug entfallen sämtliche Schaltvorgänge – und damit auch das wiederholte Bedienen der Kupplung. Das empfinden Fahrer als eine echte Erleichterung, gerade im dichten Innenstadtverkehr oder auf stauanfälligen Autobahnstrecken. Auch der Fahrspaß kommt im Elektroauto nicht zu kurz: Mit der zügigen und ruckelfreien Beschleunigung aus dem Stand, dank Direktgetriebe, können die wenigsten Verbrenner mithalten.

9. Niedrige Steuersätze

Um den privaten und gewerblichen Transfer zur Elektromobilität voranzubringen, hat der Bund gleich mehrere Elektroauto-Jahrgänge von der Kfz-Steuer befreit. Der Erlass betrifft rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge, die zwischen 18. Mai 2011 und 31. Dezember 2020 zum ersten Mal zugelassen worden sind. Befreit sind die Elektrofahrzeuge für zehn Jahre, beginnend mit dem Tag der Erstzulassung. Auch wenn die zehnjährige Befreiung ausläuft (oder wenn das Elektroauto erst 2021 zum ersten Mal zugelassen wird), profitieren Unternehmen weiterhin von steuerlichen Vorteilen: Der Kfz-Steuersatz für elektrisch angetriebene Fahrzeuge ist etwa halb so hoch wie der von Verbrennern.

10. Staatliches Förderprogramm

Wenn sie über mehr Elektromobilität in der Zukunft nachdenken, schrecken einige Betriebe noch immer vor den Anschaffungskosten von Elektroautos und Ladesäulen zurück. Um die Investition in eine CO2-ärmere Mobilität attraktiver zu gestalten, fördert der Bund den Kauf und das Leasing von Elektro- und Hybridfahrzeugen. Je nach Listenpreis des Fahrzeug-Modells ergeben sich Förderbeträge, die sich sehen lassen können:

11. Förderprogramme der Länder

Sowohl bei Kauf und Leasing von Elektroautos als auch beim Aufbau einer betrieblichen Ladeinfrastruktur können Unternehmen von verschiedenen Förder- und Bonusprogrammen profitieren. Wie genau diese Programme aussehen, hängt vom jeweiligen Bundesland ab. Von individuellen Beratungsangeboten bis zur konkreten Bezuschussung fällt die Strom-Umstellung damit noch günstiger aus. Zudem erhalten Fuhrparkbetreiber vielerorts kostenlose Einschätzungen zur Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen in ihrem Betrieb.

Eine Übersicht zu allen Förderprogrammen, Steuervorteilen und für wen welche Förderung in Frage kommt, finden Sie unserem Ratgeber.

12. Umweltzonen und drohende Fahrverbote

Umweltzonen und die viel diskutierten Diesel-Fahrverbote in Innenstädten stellen für Privatfahrer vor allem eine unbequeme Einschränkung dar. Für Unternehmen, die im urbanen Raum Mensch und Material transportieren, sind die Auswirkungen deutlich problematischer. Wegen ihrer Sparsamkeit und des günstigen Treibstoffs waren bisher vor allem Diesel als Dienstwagen beliebt. Gerade sie sollen aber heute aus dem Stadtbild entfernt werden. Wenn im Einzugskreis von Unternehmen Umwelt- und Fahrverbotszonen ausgewiesen sind, muss das Fuhrparkmanagement besonders energie- und zeitaufwendig vorausplanen: Wo kann welches Fahrzeug wann zum Einsatz kommen? Die ideale Lösung für das Problem: Mit Elektromobilität in Zukunft flexibel bleiben. Schließlich müssen elektrisch angetriebene Fahrzeuge nicht um einzelne Stadtgebiete herumgeführt werden, was die Einsatzplanung enorm vereinfacht. So lassen sich Jahr für Jahr Arbeits-, Energie- und Kostenaufwand sparen.

13. Ladesäulen als Einnahmequellen

Sie sind das Herz der Ladeinfrastruktur und zugleich ein Hauptkostenpunkt beim Umstieg auf E-Mobilität: die Ladestationen auf oder neben dem Betriebsgelände. Abseits der betrieblichen Nutzungszeiten stellen die Säulen eine ruhende Investition dar, die keinen Mehrwert generiert. Damit sie sich schneller amortisieren, können Unternehmen ihre Ladesäulen auch entgeltlich für die Öffentlichkeit verfügbar machen. Dabei gilt es zunächst, die in der Ladesäulenverordnung (LSV) dargelegten Anforderungen für die öffentliche Nutzung zu erfüllen. Darin sind auch mögliche Zahlungsarten für externe Benutzer geregelt. So kommt das freie Laden Ihrem Betrieb unmittelbar zugute.

14. Image-Gewinn dank freier Ladestationen

Noch nicht überzeugt von offenen Ladesäulen? Ihr Beitrag zur öffentlichen Ladeinfrastruktur sorgt nicht nur für mehr Einnahmen, sondern verankert Ihren Betrieb auch als verantwortungsvoll und nachhaltig in der Außenwahrnehmung bei Kunden und Anwohnern. Vor allem private Elektroauto-Besitzer wissen das wachsende Angebot an Ladestationen zu schätzen und empfehlen passende Standorte weiter. So bringen Sie Ihren Betrieb ins Gespräch und erzeugen positive Image-Effekte – ganz ohne Werbekampagne.

FAQ

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Warum Elektromobilität?

Finanzielle Vorteile, weniger Schadstoffe und gute Reputation – so lassen sich die Vorteile von Elektro- und Hybridfahrzeugen im Fuhrpark zusammenfassen. Vielfältige Fördermaßnahmen von Bund und Ländern sowie niedrige Betriebs- und Wartungskosten sorgen dafür, dass die Umrüstung auf Elektroautos heute auch für kleinere Betriebe attraktiv sein kann. Auch die Sorgen um zu niedrige Reichweiten und zu schmale Fahrzeug-Auswahl gehören dank technischen Fortschritts der Vergangenheit an. Zugleich ist der Klimawandel politisch präsenter denn je. Ein elektrisch angetriebener Fuhrpark spricht für Modernität und Verantwortungsbewusstsein – gegenüber den Kunden und der Bevölkerung am Firmenstandort: Von sauberer Luft und weniger Straßenlärm profitieren Fahrer, Ortsansässige und das Klima.

Passen Elektrofahrzeuge zu meinem Betrieb?

Noch vor wenigen Jahren waren die Elektrifizierungsmöglichkeiten für Fuhrparkbetreiber begrenzt. Seither hat sich das Angebot von Elektroauto-Modellen stark diversifiziert: Heute gibt es elektrische Lastfahrzeuge genauso wie Elektro-Pkws in verschiedenen Größen und von unterschiedlichen Herstellern. Da moderne Elektroautos die gespeicherte Energie immer effizienter umsetzen, steigen auch die Reichweiten der Fahrzeuge kontinuierlich an. Diese Entwicklungen plus zahlreicher Förderungen und Steuervergünstigungen machen nachhaltige Mobilität heute für fast jeden Betrieb erschwinglich.

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In Sachen E-Mobilität können Sie sich auf unsere kompetenten Mitarbeiter verlassen. Unser Elektro-Team steht Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. 

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